Allgemeines Angebot

  • Psychotherapien
  • Psychoanalysen

Spezialisierungen

  • Psychologische Begleitung bei neurologischen Erkrankungen sowie neurokognitiven Rehabilitationen
  • Psychologische Behandlung von Schlafstörungen, insbesondere von regelmässigen Albträumen

Therapiesprachen

Deutsch, Spanisch, Englisch

Über mein allgemeines Angebot


Wann kommt eine Psychotherapie grundsätzlich in Frage?

Eine Psychotherapie hat zum Ziel, psychische Symptome oder somatische Symptome mit psychischer (Teil-)Verursachung zu behandeln. Weiter kann sie bei jeder Art seelischen Leidens, allgemeinen Lebenskrisen oder Anpassungen an chronische Erkrankungen zum Einsatz kommen.
Wie wir jeweils vorgehen und worin die Zielsetzung besteht, wird im Einzelfall gemeinsam geklärt.
Ob eine Psychotherapie zwischen Patient und Therapeuten begonnen werden kann oder nicht, hängt nicht nur von der Art des Symptoms oder Leidens ab, sondern auch und vor allem davon, dass eine gute Beziehung zwischen Patienten und Therapeuten vorliegt. Darum biete ich Ihnen grundsätzlich zunächst mehrere Probesitzungen an, um festzustellen, ob eine Psychotherapie in Frage kommt und wir miteinander arbeiten können. Sollte letzteres nicht der Fall sein, werde ich Ihnen gerne Fachkollegen empfehlen.

In Fällen, in denen eine körperliche und insbesondere neurologische Begleiterkrankung vorliegt oder vorliegen könnte, kann jederzeit Frau Dr. med. Zangger, in deren Praxis ich tätig bin, eine begleitende somatische Behandlung anbieten bzw. eine Abklärung durchführen.

Was ist eine Psychoanalyse?

Eine Psychoanalyse ist eine psychotherapeutische Methode mit hoher Intensität und Wirksamkeit (Solms (2018), weitere Quellen), die sich dadurch auszeichnet, dass sie auf einem ihr eigenen wissenschaftlichen Ansatz, die Psyche zu verstehen, aufbaut. Die Psychoanalyse verfügt mittlerweile über eine über 125-jährige Geschichte, weswegen es eine sehr grosse klinische Erfahrung mit diesem Verfahren gibt. Das theoretische Verständnis, dem die Psychoanalyse zu Grunde liegt, hat sich im Lauf der Zeit bewährt, indem es über die Psychologie hinaus in der Neurowissenschaft (als Auswahl: Hartmann Cardelle (2019), Kaplan-Solms & Solms (2000), Solms (1997)), Computertechnik & Künstliche Intelligenz (als Auswahl: Dietrich et al. (2015), Dietrich et al. (2017), Löffler-Stastka et al. (2021)) sowie in verschiedenen Geisteswissenschaften (Binotto (2018), Langnickel (2015)) Anwendung gefunden hat und mit diesen Feldern einen theoretischen Austausch pflegt.
Die Herausforderung dabei ist, dass Patienten bereit sein müssen, mindestens zwei Stunden oder drei Sitzungen pro Wochen wahrzunehmen. 
Sollte der Wunsch bestehen, eine Psychoanalyse zu beginnen, kann ich mit Ihnen abklären, ob sie als Verfahren in ihrem Fall hilfreich ist. 


Über meine Spezialisierungen


Psychologische Begleitung bei neurologischen Erkrankungen

Eine Schwierigkeit, die bei vielen neurologischen Erkrankungen auftritt, ist, dass das Nervensystem befallen ist, welches aber unser "Seelenorgan" ist. Es ist daher häufig besonders schwierig zu unterscheiden, welcher Teil der Störung organischen Ursprungs ist und einer entsprechenden Behandlung bedarf respektive welcher psychischen Ursprungs ist und einer entsprechend psychologischen Behandlung bedarf. Da ich mit Frau Dr. Zangger, die Fachärztin für Neurologie ist, in einer Praxis zusammenarbeite, können Sie in ein und derselben Praxis eine entsprechende Begleitung und somit auch umfassendere Behandlung erhalten.

Psychologische Begleitung bei neurokognitiven Rehabilitationen

Bei Rehabilitationen nach Verletzungen des Gehirns (wie z.B. nach einem Schlaganfall) wird heutzutage routinemässig eine kognitive Rehabilitation angeboten, bei der es, analog zu einer Physiotherapie bei Verletzungen des Körpers, darum geht, die verlorenen psychischen Fähigkeiten so weit wie möglich wieder herzustellen oder kompensatorische Fähigkeiten zu erlernen. Deren Methoden sind erprobt und werden permanent weiterentwickelt. Da eine Verletzung des Gehirns allerdings auch in das psychische Funktionieren jenseits der reinen kognitiven Funktionen eingreift und dies zudem eine schwerwiegende Verletzung darstellt, ist dies häufig eine starke emotionale Belastung für Betroffene und Angehörige. Darum kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, eine psychologisch-psychotherapeutische Begleitbehandlung anzubieten, bei der Psychotherapeut aber ein Verständnis über die kognitiven Einschränkungen haben sollte, um selbige psychologisch einordnen zu können. 

Schlafstörungen und regelmässige Albträume

Der Schlaf ist für unsere seelische wie auch körperliche Gesundheit von grosser Bedeutung (Panksepp 1998). Selbiger ist grundsätzlich ein organischer Prozess, der als solcher auch untersucht und behandelt werden muss. Er steht jedoch nicht ausser Beziehung mit der Psyche (Solms (1997)), weswegen Schlafstörungen immer eine organischen, psychischen oder kombinierte Verursachung haben können. Darum ist es sinnvoll Schlafstörungen in Kooperation zwischen Neurologen und Psychologen zu untersuchen, um so die in Ihrem Fall zielführendste Form der Behandlung wählen zu können. Dies kann ich Ihnen zusammen mit Frau Dr. Zangger anbieten.

Ein Sonderfall von Schlafstörungen sind sich regelmässig wiederholende Albträume, die zum Erwachen führen und auf diese Weise die Schlafqualität signifikant beeinträchtigen können. Lässt sich eine organische Ursache ausschließen, kann das Erlernen der Fähigkeit luzid zu träumen (siehe: Klartraum), grundsätzlich einen sowohl symptom- als auch ursachenorientierten Therapieansatz darstellen, den Sie mit mir verfolgen können; wobei selbstverständlich auch andere Herangehensweisen möglich sind.





Wenn Sie mein Angebot anspricht, nehmen Sie mit mir oder Frau Dr. Zangger Kontakt auf.